…in nur einem Jahr (2018)

Negativzinsen belasten zunehmend auch deutsche Sozialversicherungen und staatliche Fonds. Allein die Rentenversicherung verlor dadurch im vergangenen Jahr netto 54,5 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vorliegt.

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat viele Banken dazu veranlasst, Negativzinsen für Geldkonten einzuführen. Davon sind private Kunden und Unternehmen, wie auch der Staat direkt betroffen, da auch die Rücklagen der Rentenversicherung und die Gelder von Staatsfonds auf Bankkonten liegen. Die vom Bundesfinanzministerium aufgelisteten Verluste sind Netto-Beträge, weil Aufwendungen durch Negativzinsen mit Zinserträgen der Fonds an anderer Stelle verrechnet wurden.

„Draghis Nullzinspolitik hat zunehmend negative Folgen für das Sozialsystem in Deutschland“, so Reiner Beck, Verwaltungsrat der KBW AG (Schweiz). Schon 2017 hatte die Rentenversicherung netto 9,5 Millionen Euro Verlust durch Negativzinsen erlitten. Brutto hatte sie sogenannte negative Vermögenserträge von 49 Millionen Euro verbuchen müssen, wie zuerst das „Handelsblatt“ im Sommer 2018 berichtet hatte.

„Aus dieser Not heraus, scheint die Suche nach alternativen Anlagestrategien zur privaten Rentenabsicherung geboren. Dazu kommen Inflation und Mini-Zinsen, die viele Anleger zur Flucht in Sachwerte wie Immobilien und Edelmetalle veranlasst hat, weil die gezahlten Renditen auf Geldwertanlagen wie Bank- und Versicherungsprodukte, oftmals unterhalb der Teuerungsrate liegen, so dass derjenige, der zu Beginn des Jahres eine Summe X zur Verfügung hatte, zum Jahresende einen realen Verlust gemacht hat“ erklärt Vermögensberater Markus Goller.

Sachwerte, vor allem Diamanten gewinnen an Bedeutung!

Wer sein Vermögen sichern oder gar vermehren will, wird daher heute an Sachwerten nicht mehr vorbeikommen. Das könnten Aktien, Beteiligungen an Firmen, aber auch Edelmetalle oder Anlagediamanten sein. Zudem bestätigen Experten, dass auch viele Privatleute heute nicht nur Gold, sondern in zunehmenden Maße auch Diamanten für ihre Anlagestrategie entdeckt haben.

Der Global Wealth Report 2019von Knight Frank beleuchtet das Anlageverhalten der Superreichen. Dabei fällt auf, dass neben Kunst, Whisky und seltenen Oldtimern die Diamanten eine tragende Rolle haben. Das kommt nicht unverhofft, da die Wertentwicklung von Diamanten unabhängig von Aktienmärkten, maroden Staatsfinanzen oder der Stabilität des Bankensystems ist. „Der Durchschnittspreis von hochwertigen Einkarätern ist in den vergangenen 50 Jahren um rund 1000 Prozent gestiegen. Wie jeder Markt, ist auch der für Diamanten immer wieder Schwankungen ausgesetzt, doch zumindest in der Vergangenheit waren diese immer geringer als etwa bei Gold und Edelmetallen“, so Markus Goller.

Vermögensberater Markus Goller und Graf von Brockdorff-Ahlefeldt

Die Nachfrage nach Luxusartikeln steigt stetig an, da die Zahl der Superreichen weltweit signifikant zunimmt. „Millionäre wie auch Milliardäre lieben es, bei Käufen grundlegend auf Yachten, Privatjets und Immobilien zu setzen, aber es gibt auch eine Liste von Investitionen aus Leidenschaft”, wie Philip Graf von Brockdorff-Ahlefeldt bestätigt. In diese Vermögens-Klasse der Luxusgüter fallen auch Diamanten. Genau von diesem Nachfragemarkt können nun auch Kleinanleger mit dem „International Diamonds Contract“ der KBW AG (Schweiz) profitieren.

 

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Rentenkasse verbrennt 54,5 Mio Euro
Markiert in:                                                 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen